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Durch Verkaufs-Deal droht Zerstörung des historischen Ortscharakters


STADT PLANT BEBAUUNG VON SCHLOSS-ÄCKERN


Düsseldorfer Bürger gründen Protestbewegung


Schloss Kalkum, Lithografie aus dem 19. Jahrhundert

Schloss Kalkum, Lithografie aus dem 19. Jahrhundert (Quelle: Wikipedia, gemeinfrei)

NATUR SCHÜTZEN, HISTORIE BEWAHREN

Noch ist es nicht zu spät: Wehren wir uns gemeinsam gegen die regionale Kungelei!
geplante Bebauungsfläche (rot schraffiert)
Quelle: OpenStreetMap

geplante Bebauungsfläche (rot schraffiert)
Quelle: ©
OpenStreetMap-Mitwirkende

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW hat das Schloss Kalkum, den Schlosspark und weitere benachbarte Flächen veräußert. Teil eines nicht öffentlichen Kaufvertrages ist u. a. die Bebauungsabsicht auf den dem Schlosspark vorgelagerten Ackerflächen zwischen Kalkumer Schlossallee und der Oberdorfstraße.

Eine solche Bebauung würde das historische Landschaftsbild und die optische Wahrnehmung des Schlossparks als „Juwel“ von Kalkum unwiederbringlich zerstören. Seit Jahrhunderten dienen die landschaftlich und ökologisch wertvollen Ackerflächen (Landschaftsschutzgebiet) vor dem Park dessen Inszenierung.

Wenn auch Sie sich gegen die vorliegenden Pläne engagieren oder sich weiter informieren möchten, freuen wir uns über Ihre Unterstützung.

"NEIN" ZUR GEPLANTEN BEBAUUNG AM SCHLOSS KALKUM!

Die Stadtplanung und voran Oberbürgermeister Thomas Geisel haben den Düsseldorfer Norden als zu dünn besiedelt ausgemacht. Für das Gebiet nördlich der Kalkumer Schlossallee zwischen Kaiserswerth und Einbrungen (hinter dem Theodor Fliedner Gymnasium) wird in Kürze eine Bauleitplanung erstellt.

Nun sind durch den erfolgten Verkauf des Schlosses Kalkum auch die Freiflächen südlich der Schlossallee (das Ackerland von der Oberdorf- bis zur Alten Kalkumer Straße westlich des Schlossparks) ins Visier eines Bauunternehmers geraten. Dieses Ackerland umrahmt den Schlosspark nach Westen, gibt den Blick auf Schloss und Park frei und ist Teil der historischen Parkgestaltung durch Maximilian Weyhe.

Die als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesenen, landwirtschaftlich und für den dörflichen Charakter wertvollen Flächen will der inzwischen gefundene Käufer des Schlosses als Bauland nutzen, sofern es die Stadt Düsseldorf dafür freigibt.

Was Stadt und Land bisher mit dem nun bekannten Projektentwickler vereinbart haben, ist nicht bekannt und wird vor den Bürgern geheim gehalten. Skizzen sollen aber bereits existieren. Hier muss Transparenz geschaffen werden!

Zu einer geplanten Nutzung des Wasserschlosses als „Musik- und Kunst-Schule“ stellt sich dem Bürger die Frage, ob der Käufer des Schlosses nicht vorrangig in eine lukrative Wohnbebauung investieren will, um für die hohen Unterhaltskosten für Schloss und Park später doch die Allgemeinheit/Steuergelder in Anspruch zu nehmen.

Gegen eine Bebauung sprechen die besondere Lage des Schlosses und die dieses, teils als Landschafts- und Wasserschutzgebiet ausgewiesenen, umgebenden Freiflächen. Sie dienen in Wechselwirkung mit dem Schlosspark den dort beheimateten Tieren – insbesondere Sing- und Greifvögeln, Fledermäusen und Amphibien – als Nahrungsquelle und Schutz.

All dies macht den besonderen ländlich-heimatlichen Charakter von Kalkum aus; ebenso die offene Landschaft, die von zahlreichen Bürgern als Naherholungsgebiet genutzt wird. Auch die Denkmalschutzbehörde sieht das Schloss samt Park und Umland als erhaltenswerte Einheit.

Angesichts des Düsseldorfer Ratsbeschlusses zur Bereitstellung von Wohnland mit entsprechender Infrastruktur und Verkehrsplanung auf einer großen, dafür bereits ausgewiesenen Fläche hinter dem Theodor Fliedner Gymnasium, sollte die Stadt neue Investoren alternativ dorthin lenken. Warum also zusätzlich existierende Grünflächen vernichten und den ländlichen Charakter von Kalkum durch „bauliche Innenverdichtung“ zerstören?


Wir fordern:

1.

• den Erhalt historisch gewachsener Landschaftsstrukturen

2.

• den Schutz der lokalen Tier- und Pflanzenwelt

3.

• eine offene Informationspolitik

4.

• eine demokratische Bürgerbeteiligung

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition und treten Sie unserer Facebook-Gruppe bei!

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